FRANZ XAVER GRUBER 1787-1863
 | | | Vertatur - Aquarell auf Papier 15 x 23 cm Undatiert unsigniert | | zum 150. Todestag am 7. Juni 2013
11.00-18.00, Stille-Nacht-Museum Hallein, Gruberhaus
Tag der offenen Tür
Von 13 bis 17 Uhr finden stündlich kostenlose Rundgänge durch das Museum im ehemaligen Wohnhaus Grubers und in der Altstadt rund um die Stadtpfarrkirche statt. Für Gruppen können bei rechtzeitiger Voranmeldung noch zusätzliche Rundgänge angeboten werden.statt.
18.00, Stadtpfarrkirche
Gedenkgottesdienst mit Franz Xaver Grubers Deutscher Seelen-Messe
Gestaltung: Musikum Hallein
19.30, Keltenmuseum Hallein
Gedenkabend mit Präsentation
Begrüßung: Mag. Florian Knopp ,Leiter des Keltenmuseum Hallein
„Franz Xaver Gruber – Zeichner und Maler“
Präsentation: Mag. Dr. Anna Holzner
„Franz Xaver Gruber – Organist und Komponist“
Festvortrag: Dr. Eva Neumayr, Salzburg (RISM Arbeitsgruppe Salzburg am Archiv der Erzdiözese Salzburg)
Musikalische Gestaltung:
Pro Vobis-Chor Hallein
Tag der offenen Tür: Gedenktag
Der Todestag von Franz Xaver Gruber jährt sich heuer am 7. Juni zum 150. Mal. 28 Jahre wirkte der Komponist des weltbekannten Weihnachtsliedes „Stille Nacht, heilige Nacht“ in Hallein. Von 1835 bis zu seinem Tod 1863 hatte Gruber die Stelle als Chorregent und Organist in Hallein inne. In den knapp drei Jahrzehnten entstanden zahlreiche Kompositionen, Gruber selbst verfasste zudem drei Musikinventare während seiner Schaffenszeit in Hallein.
Präsentation: „Franz Xaver Gruber – Zeichner und Maler“
Gruber ist vielen als Komponist bekannt. Kaum jemanden aber weiß, dass Gruber auch gerne zeichnete und malte. Im Rahmen seiner Ausbildung zum Grundschullehrer bekam Gruber, wie damals üblich, auch Zeichenunterricht. Er selbst unterrichtete von 1807 bis 1835 zuerst in Arnsdorf und danach in Berndorf.
Später, als er nicht mehr unterrichtete, malte er nur mehr zum eigenen Vergnügen. In seinem Nachlass befinden sich an die 100 Blätter mit Aquarellen, Feder- und Bleistiftzeichnungen. Einen Großteil davon nehmen Portraits damals berühmter Männer und Frauen ein. Wichtige Ereignisse aus der Zeitung nahm er zum Anlass, Portraits der Beteiligten zu kopieren. Darunter befinden sich Politiker, Militärs, Staatsoberhäupter, aber auch Künstler, Philosophen und sogar Revolutionäre.
Als Mitglied eines Lesezirkels las er täglich Zeitung, nahm Anteil am politischen Geschehen und war bestens informiert. Neben den Portraits zeichnete und malte Gruber vor allem Landschaften. Motive aus seiner engeren Umgebung wie Hochburg oder Salzburg, zudem bedeutende Bauwerke, die er selbst nie besuchte und sicher nur von Bildern kopierte. Darüber hinaus entstanden, ganz im Stile der Romantik, phantasievolle idyllische Ansichten von alten Schlössern, Burgen, Ruinen und Bilder mit Motiven des ländlichen Lebens.
Ansichten aus Hallein fehlen allerdings, ebenso Portraits seiner Familie. Die Bilder sind nicht datiert oder signiert, einige lassen sich aber nach der Entstehung ihrer Vorbilder zeitlich einordnen. Die meisten dürften demnach in Hallein entstanden sein. Seinen Nachlass verwaltete zunächst sein Sohn Felix, später sein Enkel Felix, nach dessen Tod ging der gesamte Nachlass an die Stadt Hallein über.
Vortrag: „Franz Xaver Gruber – Organist und Komponist“
Hinter dem Lied „Stille Nacht! Heilige Nacht!“, mit dem Franz Xaver Gruber auf der ganzen Welt berühmt wurde, verbirgt sich eine Musikerpersönlichkeit, die als Lehrer, Organist, Chorleiter und Komponist ein ganzes Leben lang aktiv und entscheidend zum Musikleben des Landes Salzburg beitrug. Im Vortrag wird versucht, den bescheidenen Anfängen Grubers in Hochburg-Ach und der musikalischen Ausbildung bei Georg Hartdobler in Burghausen, seiner Tätigkeit als Organist, Komponist und Lehrer in Arnsdorf, Oberndorf und Berndorf nachzugehen und bis zu seiner Anstellung als Chorregent und Turnermeister in Hallein möglichst viele Facetten des musikalischen Schaffens Franz Xaver Grubers zu beleuchten.
Bildtext
Vertatur
Aquarell auf Papier
15 x 23 cm
Undatiert unsigniert
Auch satirisches findet sich im zeichnerischen Werk Grubers. Auf dem Bild ist zu lesen: Circus Olympicus - heute auf allgemeines Übelwerden zum 3708 mal: Die ewigen Lückenbüßer, oder jeder reitet sein Steckenpferd.
GASTVERANSTALTUNG
In Zusammenarbeit mit: Stadtgemeinde Hallein Keltenmuseum Hallein
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